Mitsingen Nationalhymne

Zu jeder Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft im Fußball wird die Diskussion eröffnet, ob die Spieler der Nationalmannschaft die Nationalhymne mitsingen müssten. Genauer: Ob es eine Pflicht zum Mitsingen geben sollte und welche Gründe dafür sprechen würden. Denn dass es diese Pflicht derzeit nicht gibt, darüber besteht Einigkeit. Ob es derartige Diskussionen auch anlässlich von Meisterschaften anderer Sportarten gibt, weiss ich nicht. Fußball ist jedenfalls die populärste Sportart, die alle sozialen Schichten in Deutschland berührt und wichtige Fußballturniere sind daher jedenfalls ein Anlaß für einschlägige Meinungsäußerungen. Zunächst einmal sollte klar sein, was als Nationalhymne gilt. Es ist die dritte Strophe des folgenden von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 gedichteten Deutschlandlieds zu einer Melodie aus dem Lied "Gott erhalte Franz, den Kaiser", welches Joseph Haydn zu Ehren des römisch-deutschen Kaisers Franz II. um 1796 komponierte:

Deutschland, Deutschland über alles,

über alles in der Welt,

wenn es stets zu Schutz und Trutze

brüderlich zusammen hält.

Von der Maas bis an die Memel,

von der Etsch bis an den Belt.

Deutschland, Deutschland über alles,

über alles in der Welt.


Deutsche Frauen, deutsche Treue,

deutscher Wein und deutscher Sang,

sollen in der Welt behalten ihren alten

schönen Klang.

Uns zu edler Tat begeistern unser ganzes

Leben lang.

Deutsche Frauen, deutsche Treue,

deutscher Wein und deutscher Sang.


Einigkeit und Recht und Freiheit

für das deutsche Vaterland,

danach laßt uns alle streben

brüderlich mit Herz und Hand.

Einigkeit und Recht und Freiheit

sind des Glückes Unterpfand ...

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