Freude und Elend des Anwaltstages

Afrob, DJ Thomilla, Fanta4, Porsche, der Daimler und GleissLutz: alles gut und schön, aber meine Lieblingsstadt wird Stuttgart in diesem Leben ganz sicher nicht mehr. Aber ich war ja auch nicht zum Vergnügen da, sondern auf dem Anwaltstag. Und da muss es vielleicht auch ein wenig weh tun. Das fängt schon mit der Wahl der Örtlichkeit an: Spiegel, Messing und polierte Flächen. Kurz, der Charme einer mittlerweile überholten Zeit. Genau wie weite Teile der Anwaltschaft also, wenn man so will. In den Pausen ergießen sich die Teilnehmer planmäßig auf den dann rappelvollen Bereich, in dem Aussteller versuchen, die Besucher auf sich aufmerksam zu machen. Scheinbar sind Anwälte also trotz weithin sinkender Gewinne noch immer eine sehr interessante Zielgruppe - warum sonst sollten sich dort Verlage für Anwälte, Software für Anwälte, Server für Anwälte, Beratung für Anwälte, Internetseiten für Anwälte, Onlineplattformen für Anwälte und Rechtschutzversicherungen (auch für Anwälte?) tummeln? Einer der Schwerpunkte (und der Grund, warum der Anwaltstag sich als "eine der größten anwaltlichen Fortbildungsveranstaltungen" bezeichnet) sind die vielen Veranstaltungen die von den Arbeitsgemeinschaften organisiert werden und die - so empfinde ich das zumindest - Lust machen, einfach mal zu schauen, womit die Kollegen aus anderen Disziplinen sich beschäftigen ...Zum vollständigen Artikel


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