Bauen mit einer Bau(herren)gemeinschaft

Ein weiterer Weg zur eigenen Wohnung ist seit einiger Zeit das im Vordringen befindliche Modell der „Bauherrengemeinschaft“ (auch kürzer „Baugemeinschaft“ oder „Baugruppe“ genannt). Dieses verspricht u.a., günstiger, sozialer und innovativer zu sein als die anderen bereits besprochenen Modelle. Der Bundesverband Baugemeinschaften e.V. wirbt für ein solches „Bauen in der Gemeinschaft“.

Pluspunkte seien die mögliche Bewältigung auch schwieriger städtebaulicher Situationen (Baulückenerschließung, Brachenentwicklung oder Revitalisierung von Bestandsbauten). Baugemeinschaften wirkten sozial stabilisierend. Private Baugemeinschaften ergriffen die Initiative zur Umsetzung neuer, gemeinschaftlicher und selbst verwalteter Wohnformen wie Mehrgenerationenhäusern und Energieeffizienzhäusern (vgl. http://www.bundesverband-baugemeinschaften.de/ unter „Stadtentwicklung“ und „Pluspunkte“). Dadurch, dass die Beteiligten mehr oder weniger gemeinsam den gesamten Prozess des Baus durchliefen – vom Grundstückserwerb über die Genehmigungs- und Ausführungsplanung bis hin zur Detailverwirklichung – wüchsen sie zusammen und entstünden lokal verankerte soziale Netzwerke.

Günstig ins Eigenheim – soziale Vernetzung inklusive

Der zweiteilige Dokumentarfilm „Wohnen im Vauban“ von Reinhold Prigge und Hartmut Wagner (Juli 2011) zeigt ein gelungenes Beispiel einer Baugemeinschaft im Freiburger Stadtteil Vauban und preist das Bauen in der Baugemeinschaft geradezu als vorbildhaft an. Insbesondere für junge Familien sei dieser Weg zur eigenen Wohnung optimal, zumal die damit einhergehende soziale Vernetzung die Integration und auch eine glückliche Kindheit fördere, so die wesentliche Botschaft des Films ...

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