Kliniken, rüstet Euch gegen rüstige Ruhestandsbeamte – die Konkurrenz schläft nicht auf dem Ruhe(stands)kissen!

von Liz Collet

Jupp, ich gebe zu, es wird nicht allerortens und alltäglich zu befürchten sein, dass Ruhestandsbeamte und (nur und alle) Kliniken deren Konkurrenztätigkeit nach Eintritt in den Ruhestand erleben.

Was schade ist. Meiner persönlichen Meinung nach.

Nicht nur weil Konkurrenz ein immer gern postuliertes Kriterium zur Verbesserung der Qualität auch in der Krankenhauslandschaft ist. Wettbewerb in verschiedenen Gesetzes-Novellen im Gesundheitswesen explizit gewünscht ist. Und dennoch als stumpfes Schwert zu wirken scheint, wo es an das berühmte Eingemachte geht.

Man kann dies an den gerichtlichen Verfahren widerspiegeln sehen, in denen es um Erteilungen von (weiteren) Zulassungen, gegen Entzug von Zulassungen an und von Kliniken und deren Trägern sehen, bei denen die Fallzahlen die (Fortsetzung der) Tätigkeit der jweiligen Klinik als fragwürdig, aber in jedem Fall als dringend überprüfenswert geraten scheinen lassen.

Zu geringe Fallzahlen bei gleichzeitig hohem Aufwand an personeller, struktureller, finanzieller und apparativer Ausstattung sind nicht nur eine wirtschaftlich berechtigte Frage. Sie sind auch eine qualitative bezogen auf den Wert für die Patientenversorgung und deren Erfolgsaussichten bei der Behandlung.

Wird etwa an einer als Transplantationszentrum zugelassenen Klinik jährlich nur eine geringe Zahl von Patienten transplantiert, muss (und darf nicht nur) die Frage gestellt werden, ob und wie die dortigen Ärzte und das Personal hinreichend Erfahrung für diese gewährleisten können. Weniger ist nicht überall mehr und weniger Fallzahlen bedeutet bei Patientenversorgung nicht automatisch mehr Zeit oder fachliche Zu- und Anwendung für Patienten ...

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