Der Vater der Gerichtspräsidentin als Beschuldigter

Im Kanton Schwyz steht der Vater einer Gerichtspräsidentin als Beschuldigter vor Gericht. Obwohl nicht sie selbst sondern ihr Vizepräsident den Fall führt, beantragte sie aus nicht allzu fern liegenden Gründen, der Fall sei an einem anderen Gericht zur Beurteilung zuzuweisen. Es sei ihrem Vize zu ersparen, über den Vater seiner Vorgesetzten zu richten. Das zuständige Kantonsgerichtspräsidium wies das Gesuch ab, worauf der Vater ein Ausstandsbegehren gegen den seiner Tochter unterstellten Einzelrichter einreichte. Auch dieses Gesuch blieb erfolglos.

Das Bundesgericht (BGer 1B_121/2014 vom 13.06 ...

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