AG Hamburg schränkt Umfang der Störerhaftung weiter ein

Tweet

Bildnachweis: Pixabay.com

Das Amtsgericht Hamburg hatte am 24.06.2014 über eine Schadensersatzklage in einer Filesharing-Sache zu entscheiden (Az. 25b C 924/13). Dabei befassten sich die Richter mit der nach wie vor streitigen Frage über den Umfang der Störerhaftung von Internetanschlussinhabern. Das AG Hamburg schließt sich konsequent der Rechtsprechung des BGH mit seiner Bearshare- und Morpheus-Entscheidung an und schränkt damit den Haftungsumfang weiter ein.

Was ist geschehen?

Die Splendid Film GmbH, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei Sasse und Partner, verklagte einen Anschlussinhaber wegen angeblicher Verletzung von Urheberrechten durch Filesharing. Der Beklagte ist Vermieter einer Ferienwohnung und stellt dort den Internetanschluss den Mietern zur Verfügung. Über diese Internetverbindung soll der Film The Last Stand über eine Internettauschbörse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sein. Der Vermieter trägt vor, den Film nicht selbst ins Internet gestellt zu haben, vielmehr hätten ausschließlich die Mieter der Ferienwohnung Zugriff auf den Internetanschluss. Darüber hinaus habe er seine Kunden über die Nutzungsbestimmungen des Internetzugangs ausreichend belehrt. Ein Mieter bestätigte zwischenzeitlich den Film geladen zu haben. Die Rechtsanwaltskanzlei Sasse und Partner verlangt von dem Vermieter 1255,50 Euro Schadensersatz und Anwaltskosten erstattet ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK