Wenn die Wohnung verraucht

Trifft ein rauchender Mieter keine Maßnahmen, um zu verhindern, dass Zigarettenrauch in den Hausflur zieht und fördert noch die Geruchsbelästigung durch zahlreiche nicht geleerte Aschenbecher und unzureichendes Lüften, liegt ein schwerwiegender Pflichtverstoß vor, der eine Kündigung rechtfertigt.

Mit dieser Begründung hat das Landgericht Düsseldorf in dem hier vorliegenden Fall die Berufung eines längjährigen Mieters und Rauchers “Friedhelm A.” gegen ein Räumungsurteil des Amtsgerichts Düsseldorf zurückgewiesen. Die auf Räumung der Wohnung klagende Vermieterin kündigte das Mietverhältnis, nachdem sich Hausbewohner über die vom Rauchen des Mieters ausgehende Geruchsbelästigung beschwert hatten. Nachdem das Amtsgericht Düsseldorf der Klage stattgegeben hatte, ist Berufung eingelegt worden ...

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