Was kostet ein Rechtsstreit?

Immer wieder gerne wird gefragt, und schwer kurz zu beantworten: Was wird ein späterer Prozess kosten, und wer muss das bezahlen? Für die anfallende gesamte außergerichtliche Tätigkeit des Rechtsanwalts fällt grundsätzlich an die sogenannte Geschäftsgebühr; sie ist geregelt in Nr. 2300 Vergütungsverzeichnis (VV) RVG. Ohne Begründung abrechnungsfähig ist bei der außergerichtlichen Geschäftsgebühr eine Mittelgebühr von 1,3. Um den genauen Betrag zu ermitteln, benötigt man noch den Gegenstandswert und eine Tabelle zum RVG, hilfreich ist auch ein Gebührenrechner zum RVG. Diese außergerichtliche Geschäftsgebühr muss erst einmal vom eigenen Mandanten als primärer Kostenschuldner bezahlt werden. Infrage kommt auch der sogenannte außergerichtliche Kostenerstattungsanspruch, der es dem Anwalt erlaubt, seine Rechnung gleich an die Gegenseite zu stellen, wie es bei Abmahnfällen häufig geschieht. Eigentlicher Kostenschuldner bleibt aber auch dann erst einmal der eigene Mandant. Die einmal gezahlte Geschäftsgebühr für außergerichtliche Tätigkeit wird auf die im Prozess entstehende Verfahrensgebühr zur Hälfte, höchstens aber mit einem Satz von 0,75 angerechnet ...Zum vollständigen Artikel


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