Unternehmen tendieren zum Downsizing

Christoph Mager

Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it. Bis vor wenigen Jahren ging es stets darum, durch Akquisitionen zu wachsen. Ziel war es die Marktführerschaft auf dem jeweiligen Sektor zu erlangen oder auszubauen.

Da das Erreichen dieses Zieles oft durch organisches Wachstum allein nicht möglich war, gab es – insbesondere in der Zeit vor der Finanzkrise – rege M&A Aktivitätend.

Problematik
Dabei wurde in vielen Fällen außer Acht gelassen, dass jede Akquisition – selbst wenn es der Erwerb eines Wettbewerbers war – einen Zukauf von Bereichen mit sich brachte, die nicht zum bisherigen core business des jeweiligen Unternehmens zählten. Im Rahmen der post merger Integration waren die Unternehmen darauf fokussiert, Synergien in ihrem core business zu schaffen, um die Akquisition gegenüber ihren Eigentümern entsprechend rechtfertigen zu können. Die sonstigen, durch die Akquisition miterworbenen Unternehmensbereiche blieben meist unverändert, waren sie doch nicht Teil der strategischen Ausrichtung. Betroffen waren davon u.a. die Technologieindustrie, der Energiesektor etc.

Folgen
Gerade diesen sehr akquisitionsaktiven Unternehmen gelang es in den letzten Jahren nicht mehr, trotz Wachstums und Ausbaus ihrer Marktstellung ihre frühere Effizienz zu halten. Diese Entwicklung führte zu dem auf den ersten Blick paradoxen Ergebnis, dass es trotz Ausbaus der Markstellung nicht gelang, die gewünschte Profitabilität zu erreichen. Die mit zahlreichen Akquisitionen (außerhalb des core business) aufgebaute Produktvielfalt schlug sich in vielen Fällen in einer Verringerung der Profitabilität nieder. Dieser Effekt trat meist relativ rasch ein ...

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