Die Kraft der Gedanken – eine Mutmachgeschichte

Wer schwer erkrankt ist, wer in schmerzlichen Lebenssituation festgesteckt hat, wer unliebsame Umstellungen und Trennungen (Arbeit, Wohnort, Familie) hinter sich hat – alle, deren Leben einen nicht geplanten, ja unerwünschten Verlauf genommen hat, können eine Geschichte erzählen von der Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit und den dunklen Stunden des Leids. Sie können aber auch eine Geschichte erzählen von der Sehnsucht, der Hoffnung auf Veränderung, der Suche nach Hilfe und dem starken Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Es ist die Geschichte eines inneren Kampfes.

Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung und LifeCoaching

Nach der Überwindung des anfänglichen Schocks, folgen Zeiten der Ungläubigkeit, des Schmerzes, der Wut, der Depression und Mutlosigkeit. Häufig versuchen Betroffene, sich durch Pillen, Alkohol, Jammern und Klagen irgendwie besser zu fühlen, doch all das hilft nicht weiter. Häufig gewinnt die Lebenskraft wieder die Oberhand und früher oder später drängt sich machtvoll der Wunsch in den Vordergrund, wieder ein relativ „normales“ Leben führen zu können – trotz der schicksalhaften Ereignisse. Eine erste Wende bringt die Erkenntnis, dass es die früher gekannte alte Normalität nicht mehr geben wird. Vorbei, verändert, vorüber. Die Zukunft bringt eine neue, noch unbekannte Normalität.

Betroffene brauchen viel Hilfe auf dem Weg dorthin. Sie brauchen auch Menschen, die zu Ihnen stehen und verstehen, was sie durchmachen. Und es tut gut zu sehen, wie andere mit ihrem Schicksal umgehen, z.B. indem sie eine Selbsthilfegruppe besuchen, sich in Internetforen austauschen oder einschlägige Bücher und Geschichten lesen. Denn nichts berührt so sehr wie die persönliche Geschichte eines anderen Menschen. Sie geht nahe ...

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