Die Dummheit kann man nicht von der Steuer absetzen

von Gerfried Braune

Ein Arbeitnehmer hatte auf der Fahrt zur Arbeit sein Fahrzeug versehentlich mit Benzin statt mit Diesel betankt. Die Reparatur kam teuer. 4.200 € musste der Arbeitnehmer an die Werkstatt zahlen. Diesen Betrag wollte der Mann nun als Werbungskosten geltend machen. Das Finanzamt spielte da nicht mit. Das Finanzgericht gab dem armen Mann Recht.

Der Bundesfinanzhof hat auf die Revision des Finanzamtes nun das erstinstanzliche Urteil aufgehoben und ist der Meinung des Finanzamtes gefolgt (Urteil vom 20.03.2014 Aktenzeichen VI R 29/13).

Entscheidend war die Frage, ob neben der Entfernungspauschale von 0,30 € pro Kilometer auch außergewöhnliche Aufwendungen geltend gemacht werden können ...

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