Rezension Öffentliches Recht: Europarecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Haratsch / Koenig / Pechstein, Europarecht, 9. Auflage, Mohr Siebeck 2014


Von Ref. iur. Arian Nazari-Khanachayi, Frankfurt am Main



Spätestens mit dem Urteil des EUGH (siehe für diese terminologische Klarstellung Peukert, Argumentationsmuster in der Rechtsprechung des EuGH/EUGH, Vortrag vom 13.03.2014 auf der GRUR-Mitgliederversammlung, Frankfurt am Main (abrufbar unter http://www.jura.uni-frankfurt.de/49941114/14-03-13-Peukert-GRUR-Frankfurt-EUGH.pdf, zuletzt aufgerufen am 03.06.2014) vom 13.05.2014 (C-131/12) über die Frage von Löschanträgen gegen Google im Hinblick auf personenbezogene Daten, sollte die Bedeutung des Europarechts – auch – für das tägliche Leben verdeutlich worden sein. Aus diesem Grunde müssen die Grundlagen des Europarechts jedem Juristen bekannt sein. Eine exzellente Einstiegs- und zugleich Vertiefungsmöglichkeit bietet das nunmehr in 9. Auflage erscheinende Standardlehrbuch von Prof. Dr. Andreas Haratsch, Universitätsprofessor für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht an der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Christian Koenig, LL.M. (LSE), Direktor am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn und dort zugleich Universitätsprofessor an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät, und Prof. Dr. Matthias Pechstein, Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Europarecht an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).


Die Verfasser illustrieren auf 733 Seiten das Europarecht auf besonders leserfreundliche Art: Jedem Abschnitt sind Literaturhinweise vorangestellt, die ein tiefergehendes Nachschlagen einzelner Fragen ermöglichen. Zudem liefern die Verfasser eine Vielzahl an Prüfungsschemata (vgl. etwa S. 49 Rn. 100 oder S. 367 f. Rn ...

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