Bier doch nicht “vitali-sierend”

von Martina Lehner

“Vitalisierend” – mit diesem Wortspiel hatte der Boxer Vitali Klitschko ein alkoholfreies Bier beworben. Nun hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden , dass diese Werbeaussage der Brauerei so nicht zulässig war.

Die Brauerei Warsteiner hatte im Jahr 2013 ihr alkoholfreies Bier auf den Rückenetiketten und den Verpackungen der sog. Sixpacks mit den Angaben “vitalisierend”, “erfrischend” und “isotonisch” beworben und auf den Flaschenetiketten die Boxer-Brüder Vitali und Wladimir Klitschko abgebildet.

Ein Verbraucherschutz-Verband hatte die Werbung mit dem Begriff “vitalisierend” für unzulässig gehalten und auf Unterlassung geklagt, weil sie gesundheitsbezogen sei und die Brauerei ihr keine spezielle gesundheitsbezogene Angabe beigefügt habe.

Entscheidung des Gerichts

Unter Abänderung des erstinstanzlichen Urteils des LG Arnsberg (wir hatten berichtet) hat das OLG Hamm mit Urteil vom 20.05.2014 – Az. 4 U 19/14 entschieden, dass die Privatbrauerei ihr alkoholfreies Bier nicht mit der Angabe “vitalisierend” bewerben durfte, weil dieser Werbeaussage keine spezielle gesundheitsbezogene Angabe beigefügt worden war.

Nitr/Shutterstock.com

Der Begriff “vitalisierend” sei eine sog ...

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