Bewerberin scheitert mit Klage wegen behaupteter Benachteiligung aufgrund Übergewichts

Das Arbeitsgericht Darmstadt hat die Klage einer Frau auf eine Zahlung von 30.000,- € Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld abgewiesen, die sich wegen einer angenommenen Behinderung benachteiligt und in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Die Klägerin hatte sich als Geschäftsführerin bei einem Verein beworben, der gemeinnützige Ziele im Bereich der Gesundheitsförderung verfolgt.

Im ersten Bewerbungsgespräch wurde vereinbart, ein zweites Gespräch durchzuführen. In der Zwischenzeit wurde die Klägerin von der Vorsitzenden des Vereins angeschrieben und auf ihr vermeintliches Übergewicht angesprochen, da es die Empfehlungen des Vereins für Ernährung und Sport konterkariere. Im jetzigen Zustand sei die Bewerberin kein vorzeigbares Beispiel.

Die Klägerin behauptete, die Vorsitzende habe ihrem Ehemann gegenüber zu verstehen gegeben, sie brauche zum zweiten Vorstellungsgespräch nicht zu erscheinen, wenn sie nicht über die Gründe ihres Übergewichts sprechen wolle ...

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