Veraltete Kanzleihomepage macht Probleme

von Ralf Zosel

Nicht selten lassen Rechtsanwälte ihre Kanzleihomepage über Jahre unverändert - jedenfalls was die eingesetzte Technik betrifft - nach dem Motto: "Never change a running system". Früher oder später führt das dann zu Problemen. Daher mein Rat: Content Management System (CMS) und alle eingesetzten Komponenten stets aktuell halten - aus Sicherheitsgründen und auch, um die Funktionsfähigkeit der Homepage auf Dauer sicherzustellen.

Ich unterstütze seit Jahren Kollegen, die ihre bestehende Kanzleihomepage fit machen wollen für die Mandatsakquise. Dabei lerne ich die bunte Welt der Content Management Systeme und der Provider kennen.

Beispiel: "Sefrengo" bei 1 & 1

Für einen Kollegen sollte ich Google Analytics in die Website der Kanzlei einbauen. Das geht seit einiger Zeit ja auch datenschutzkonform. Ich bekam Zugang zum Server. Dort traf ich auf das eher exotische CMS Sefrengo. Das System lief offenbar seit 2008 unverändert. Nach einem Backup des Filesystems und der Datenbank machte ich mich an die Arbeit.

Ein paar Tage später meldete sich der Kunde: Die Homepage geht nicht mehr. Der sog. WYSIWYG-Editor zur einfachen Änderung der Seiten stand nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen wurde er mit dem eher kryptischen Quelltext konfrontiert. Für ihn praktisch unbenutzbar ...

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