Nach 88 Zeitverträgen endlich unbefristet

von Christian Rolfs

Da hat die Post gerade noch mal die Kurve bekommen: Insgesamt 88 mal hatte sie eine Postbotin mit befristeten Verträgen beschäftigt, 17 Jahre lang immer wieder für ein paar Wochen, drei oder sechs Monate. Moralisch war das schon immer zweifelhaft, rechtlich galt es bis vor Kurzem als zulässig: Wenn und solange der Arbeitgeber einen sachlichen Grund für die Befristung des Arbeitsverhältnisses hat (§ 14 Abs. 1 TzBfG), darf er ihn befristen. Und dass bei der Post immer wieder vorübergehender Vertretungsbedarf für erkrankte, in Mutterschutz oder Elternzeit befindliche Zusteller bedarf, kann man sich leicht vorstellen ...

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