WhatsApp nicht erreichbar?

Die Vertragsbedingungen von WhatsApp müssen in Deutschland auch in deutscher Sprache abrufbar sein. Auch beim Impressum des Messenger-Dienstes sieht das Landgericht Berlin noch Nachbesserungsbedarf.

Der bekannte Messenger-Dienst WhatApp bietet Verbrauchern ein Kommunikationsprogramm an, das u.a. im Rahmen der Internetpräsenz des Unternehmens unter www.whatsapp.com zum Download angeboten wird. Dabei ist die Seite – soweit sie in Deutschland abgerufen wird – überwiegend in deutscher Sprache abgefasst. Ein Impressum mit den entsprechenden erforderlichen Informationen, wie Benennung der Vertretungsberechtigten, geographische Anschrift der Niederlassung, öffentliches Register, in das das Unternehmen eingetragen ist sowie einen über die E-Mail-Adresse hinausgehenden zweiten Kommunikationsweg hält WhatsApp nicht vor. Zwar sind Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB abrufbar, jedoch ausschließlich in englischer Sprache. Gleiches gilt für die Datenschutzhinweise.

PureSolution / Shutterstock.com

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sah darin einen Wettbewerbsverstoß und klagte nach erfolgloser Abmahnung vor dem LG Berlin. Das Gericht hat die Klage nebst Übersetzung schließlich am Sitz der WhatsApp Inc. in Santa Clara in Californien förmlich zustellen lassen, wobei die Entgegennahme amtlicher Dokumente seitens WhatApp Inc. verweigert wurde. In der Folge entschied das Gericht im schriftlichen Vorverfahren durch Versäumnisurteil ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK