Das öffentliche Interesse an “public viewing”

Es besteh ein öffentliches Interesse an der öffentlichen Übertragung der Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Aus diesem Grund darf die zuständige Behörde eine Ausnahme von den allgemeinen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen für die öffentliche Direktübertragung (public viewing) von Weltmeisterschaftsspielen machen.

So hat das Verwaltungsgericht Mainz in dem hier vorliegenden Fall den Eilantrag eines Nachbarn abgelehnt, der sich damit gegen die immissionsschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung für 6 Fußballspiele gewehrt hat. Die Stadt Ingelheim hat einem Dritten die öffentliche Direktübertragung (public viewing) von maximal sechs Weltmeisterschaftsspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erlaubt. Die Veranstaltung soll auf einem Vereinsheim-Parkplatz stattfinden, der neben einem Sportplatz in Ingelheim liegt. Der Antragsteller, dessen Grundstück neben dem Sportplatz liegt machte vor allem geltend, dass das public viewing infolge der Vorbelastung seines Grundstücks durch die Nutzung des Sportplatzes und des angrenzenden Vereinsheims zu unzumutbaren Beeinträchtigungen führe.

In seiner Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Mainz deutlich gemacht, dass ein öffentliches Interesse an der öffentlichen Übertragung der Spiele der deutschen Nationalmannschaft bestehe ...

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