BGH entscheidet zum Mitverschulden verunfallter Fahrradfahrer, die ohne Helm unterwegs sind

von Julia Zeisler

Dem BGH lag ein Fall zur Entscheidung vor, bei dem es um die Frage ging, ob eine Fahrradfahrerin eine Mitschuld am Unfall bzw. den Unfallfolgen -einer schweren Kopfverletzung- trifft, weil sie keinen Helm getragen hat.

Die Klägerin war im Jahr 2011 mit ihrem Fahrrad auf einer innerstädtischen Straße gestürzt. Sie hatte einer PKW-Türe nicht mehr ausweichen können, die eine PKW-Fahrerin von innen öffnete. Einen Helm hatte die Radfahrerin nicht getragen. Folge des Sturzes war eine schwere Schädel-Hirnverletzung, zu der auch das Nichttragen eines Fahrradhelms beigetragen hatte.

Die Radfahrerin wollte nun Schadensersatz von der PKW-Fahrerin und deren Versicherung ...

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