Testamentsvollstreckung und Testierfreiheit

Das Rechtsinstitut der Testamentsvollstreckung eignet sich besonders zur Regelung umfangreicher Nachlässe. Es ist kodifiziert in §§ 2197 bis 2228 BGB. Wenngleich sich hier teilweise sehr formal anmutende Regelungen finden, kann die Testamentsvollstreckung ganz weitgehend frei nach dem Willen des Erblassers gestaltet werden. Es gibt nur ganz wenige gesetzliche Vorgaben, die nicht dispositiv sind, also nicht durch die letztwillige Verfügung geändert werden können. Hierzu gehört z. B. die alleinige Prozessführungsbefugnis des Testamentsvollstreckers über den Nachlass, die zwingend ist. Der Gesetzgeber hat folglich auch bezüglich der Gestaltung der Testamentsvollstreckung ganz weitgehend an dem altrömischen Grundprinzip der Testierfreiheit auch im Rahmen der letzten Erbrechtsreform festgehalten: Jeder Bürger kann über seinen Nachlass frei und nach seinem Willen verfügen ...Zum vollständigen Artikel


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