Motorrad beschlagnahmt; Grundsatzentscheid?

Das Bundesgericht bestimmt einen in Fünferbesetzung ergangenen Beschwerdeentscheid zur Publikation in der amtlichen Sammlung, obwohl es die Beschwerde als zum Vornherein aussichtslos qualifiziert, die Rechtslage somit – ausser für den Beschwerdeführer natürlich – völlig klar war. Es geht um die Beschlagnahme eines geleasten Motorrads, mit dem der Beschwerdeführer Art. 90 Abs. 3 SVG verletzt haben soll (Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um mindestens 71 km/h; BGE 1B_406/2013 vom 16.05.2014).

Wieso die Beschlagnahme eines Motorrads im Eigentum eines Dritten geeignet im Sinne der Verhältnismässigkeit sein soll, begründet das Bundesgericht wie folgt:

Der Beschwerdeführer macht selber ausdrücklich geltend, dass er seit März 2011 “faktisch wie ein Eigentümer” über das geleaste Motorrad verfügt habe und dieses auch weiterhin benutzen wolle. Er habe es selber lackiert, und es verbinde ihn eine besondere “ideelle Beziehung” mit dem Fahrzeug. Allein dessen Anblick erfreue ihn ...

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