Hochbetagte Diabetikerin wehrt sich gegen Führerscheinentzug

Das Verwaltungsgericht des Saarlandes (VG) hat mit Urteil vom 18.09.2013 (Az.: 10 K 568/13) über die Klage einer hochbetagten Frau gegen eine Gutachtenanforderung wegen des Verdachts einer die Fahreignung ausschließenden Zuckererkrankung zu entscheiden gehabt. Die Klägerin wurde von der Führerscheinbehörde wegen eines von ihr verursachten und auf die bei ihr diagnostizierte Zuckererkrankung zurückzuführenden Verkehrsunfall aufgefordert, sich einer ärztlichen Eignungsuntersuchung zu unterziehen. Nachdem die Klägerin sich weigerte, wurde ihr mit Bescheid vom 03.05.2012 unter Anordnung der sofortigen Vollziehung gemäß § 3 Abs. 1 StVG i.V.m. §§ 46 Abs. 1, 73 Abs. 1 und 2 FeV die Fahrerlaubnis entzogen. Im Verfahren trug die Klägerin vor, dass Diabetes keinen gesundheitlichen Mangel darstellt, der die ernsthafte Besorgnis begründen kann, dass sie sich auch in Zukunft als Führerin eines Kraftfahrzeuges nicht verkehrsgerecht oder umsichtig verhalten werde. Das sah das VG anders ...

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