BGer 1C_829/2013, 1C_831/2013 und 1C_833/2013: Weg über private Grundstücke am Thunersee darf gebaut werden

Am Thunersee kann das noch fehlende Stück des Seeuferwegs zwischen Ländte Hünibach und Hafen Eichbühl erstellt werden. Das Bundesgericht hat am 1. Mai 2014 die Beschwerden von Landeigentümern mit Seeanstoss im betroffenen Gebiet abgewiesen (BGer 1C_829/2013, 1C_831/2013 und 1C_833/2013).


Mit zum Teil unterschiedlichen Argumenten, aber im Wesentlichen mit dem gleichen Ziel haben drei Landeigentümer im Gebiet Seegarten in der Gemeinde Hilterfingen Beschwerde gegen den geplanten Fussweg entlang des Thunersees eingereicht. Die Eigentümer fordern eine Wegführung, die nicht über ihr Grundstück verläuft.


Eine der Beschwerdeführerinnen rügt, dass der projektierte Uferweg ein Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler und internationaler Bedeutung (Zugvogelreservat Kanderdelta/Hilterfingen) beeinträchtige und deshalb Art. 18 ff des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451), das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel vom 20. Juni 1986 (Jagdgesetz; JSG; SR 922.0) und Art. 6 Abs. 1 der Verordnung vom 21. Januar 1991 über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV; SR 922.32) verletze. Das sei verboten.


Gestützt auf mehrere Amtsberichte des kantonalen Jagdinspektorats, die Stellungnahme des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) vom 15. August 2012 und seinen Augenschein verneinte das Verwaltungsgericht eine Beeinträchtigung des Reservats und eine Verletzung von Art. 6 WZVV ...

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