Versetzung im Filialbetrieb

Enthält der Arbeitsvertrag keine konkreten Aussagen zum Arbeitsort, weder bezogen auf eine bestimmte Gemeinde, noch auf eine bestimmte Region, haben die Arbeitsvertragparteien somit keinen bestimmten Arbeitsort bzw. keine bestimmte Beschäftigungsregion vereinbart und die Arbeitnehmerin kann grundsätzlich gem. § 106 GewO bundesweit versetzt werden.

Aus dem gesetzlichen Änderungsschutz (§ 2 LSGchG) lässt sich nichts anderes ableiten. Er knüpft an den arbeitsvertraglichen Status quo an, er gestaltet ihn aber nicht. Was die Vertragspartner nicht vereinbart haben, kann über § 2 LSGchG nicht festgeschrieben werden. Angesichts der Filialstruktur der Arbeitgeberin kann die Arbeitnehmerin auch kein Vertrauen darauf entwickeln, die Arbeitgeberin werde sie dauerhaft nur in einem bestimmten Umkreis einsetzen ...

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