Deutsche Bauindustrie: “Investitionsschwäche bekämpfen – Mehr investieren statt regulieren”


„Trotz guter Konjunktur hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland eine gesamtwirtschaftliche Investitionsschwäche herausgebildet, die langfristig die Grundlagen unseres Wohlstands gefährden könnte.“ Diese Auffassung vertrat der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Thomas Bauer auf dem „Tag der Deutschen Bauindustrie“ in Berlin.

Im Jahre 2013 sei das einst investitionsstarke Deutschland auf eine alarmierend niedrige Nettoinvestitionsquote von 2,3% zurückgefallen. Nicht nur der Staat betreibe inzwischen seine Infrastruktur auf Verschleiß; auch die Unternehmen seien nahe daran, ihren Kapitalstock anzugreifen. Bauer: „In Deutschland sind die ‚politischen Weichen‘ falsch gestellt: Ob Rente mit 63 oder Mütterrente, ob Mietpreisbremse oder Frauenquote in Aufsichtsräten – die Signale stehen heute auf Umverteilung und Regulierung, nicht auf Investition.“

So brauche Deutschland auch mehr öffentliche Investitionen, forderte Bauer. Die deutsche Bauindustrie mache deshalb auch keinen Hehl daraus, dass man über die Entscheidung der Koalitionsparteien, statt der zunächst vorgesehenen 11 Mrd. Euro nur 5 Mrd ...

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