Auch die "taz" darf keine Männer diskriminieren

von Christian Rolfs

Die Diskriminierungsverbote des AGG gelten auch für diejenigen, die sich eigentlich auf der Seite der Guten wähnen. Das musste jüngst die Berliner Tageszeitung taz erfahren. Sie hatte in einer Stellenanzeige eine Volontärin gesucht und im Anzeigentext noch einmal ausdrücklich betont, dass die Stelle für "eine Frau mit Migrationshintergrund" gedacht sei. Die Bewerbung eines aus der Ukraine stammenden Mannes lehnte sie daher ab. Der klagte jetzt beim ArbG Berlin, weil er wegen seines Geschlechts diskriminiert worden sei - und gewann (ArbG Berlin - 42 Ca 1530/14, Presseberichte hier). Er erhält drei Monatsgehälter Entschädigung (§ 15 Abs. 2 AGG) ...

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