Kommentar: Solarzölle stützen Fracking, Atomkraft und Kohlestrom

von Dr. Peter Nagel

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Solarworld hat in den USA eine Erhöhung der Zölle auf chinesische Solarzellen auf bis zu 35,2% und eine Ausweitung des Anwendungsbereiches der Strafzölle erwirkt. Damit entpuppt sich Solarworld erneut als ein Bremser einer schnellen solaren Energiewende und als großes Problem für den Klimaschutz.


Obwohl sich in den USA eine Koalition von 90 Solarunternehmen gegen die Strafzölle aussprach, hat sich die US-Administration schnell „weichklopfen“ lassen. Der Hintergrund ist offensichtlich: Die starke Kostensenkung der Solarstromerzeugung erweist sich immer mehr als ökonomische Konkurrenz zur Stromerzeugung aus Atomkraft, Kohle und sogar Frackinggas. Da die US-Administration traditionell sehr eng mit der konventionellen Energiewirtschaft verbunden ist, kommen ihr die Anträge für Strafzölle sehr gelegen. Auf diese Weise kann sie die klimaschädliche fossile bzw. atomare Stromerzeugung um zumindest einige Jahre vor der Solarstrom-Konkurrenz schützen ...

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