Fortdauer der Untersuchungshaft: Infinus-Manager

Bei weiterhin dringendem Verdacht eines Kapitalanlagebetrugs mit einer Vielzahl Geschädigter und einem hohen Schadensumfang besteht aufgrund einer drohenden Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe und möglicher Regressforderungen der Haftgrund der Fluchtgefahr. Finden überaus umfangreiche Ermittlungen statt, ist das Beschleunigungsgebot in Haftsachen nicht verletzt.

So das Oberlandesgericht Dresden in dem hier vorliegenden Fall der Infinus-Manager, über deren weitere Untersuchungshaft entschieden worden ist. Nach 6-monatiger Untersuchungshaft ist von Amts wegen eine Haftprüfung durchzuführen. Die fünf Manager sind im November 2013 festgenommen worden und haben sich seitdem in Untersuchungshaft befunden ...

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