Arbeitsrecht: Bundespolizei darf Bewerberin mit Tatoo ablehnen

von Anne Kathrin Keller

Eine große Tätowierung am Unterarm sorgte dafür, dass die Bundespolizei eine Bewerberin ablehnte. Das mag Mancher für spießig und nicht zeitgemäß halten, ist aber laut dem Verwaltungsgericht Darmstadt (Az.: 1 L 528/14.DA.) rechtens. Eine große und offen sichtbare Tätowierung zieme sich nicht für deutsche Polizisten, die gerade bei Grenzkontrollen oft die ersten Vertreter des deutschen Staates seien, argumentierten die Richter.

Damit darf die Bundespolizei Bewerber wegen Tätowierungen ablehnen, wenn diese im Dienst sichtbar sind. Die Klägerin hatte sich für den gehobenen Polizeivollzugsdienst beworben. Die Bundespolizei verwies bei ihrer Ablehnung auf Richtlinien, nach denen sichtbare Tätowierungen einer Einstellung in den Dienst entgegenstünden ...

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