Apple Health: Ein erster datenschutzrechtlicher Blick auf die neue App

Apple hat eine neue App namens “Health” herausgebracht. Die App “Apple Health” sammelt zukünftig aus den verschiedensten Apps Daten zu dem Gesundheitszustand eines Nutzers.

Damit erhält die Bewegung des Self-Tracking auch unter dem Begriff “Quantified Self” bekannt, neuen Aufwind.

Was soll Health können?

Health soll es ermöglichen, dass die Daten zu unserer Person, wie z.B. Schlafverhalten, gelaufene Kilometer, Gewicht, Herzrate, Gewicht, Fettwerte usw. an einem zentralen Ort auf dem iPhone gespeichert werden. Damit wird dann eine übersichtliche Anlaufstelle zur Informationsbeschaffung für den Nutzer hinsichtlich seiner gesundheitlichen Verfassung geschaffen. Dabei trackt nicht “Health” selbst Daten. Es werden weiterhin Drittanbieter Apps und entsprechende Hardware, wie eine Wage, ein Blutdruckmessgerät, oder ein Pulsmesser benötigt, welche die einzelnen Daten sammeln und der App zur Verfügung stellen.

Apple vereint diese Gesundheitsdaten jedoch so an einem Ort, dass sich der Nutzer ein genaueres Bild über seinen Gesundheits- und Fittneszustand machen kann. Laut Apple soll es zukünftig möglich sein, diese Daten mit seinem behandelnden Arzt auszutauschen. Dieser soll dann Ferndiagnosen, Medikationsvorschläge oder Gesundheitspläne erstellen können. So reizvoll diese Vorstellung aus technischer und sicher auch praktischer Sicht ist, sind damit dennoch untrennbare Risiken verbunden.

Was sind die datenschutzrechtlichen Risiken von Health?

In den Ohren eines Datenschützers lassen Worte wie “zentral” oder “Gesundheitsdaten” die Alarmglocken klingeln. Eine zentrale Speicherung hat zur Folge, dass im Falle einer Sicherheitslücke gleich alle Daten an diesem zentralen Ort von einem Missbrauch oder Hacker-Angriff betroffen sind ...

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