Alle 30 Sekunden………. {#24hPolizei}

von Liz Collet

War das Obst zu teuer? Ein Marktleiter bittet uns um Hilfe, weil ein Kunde den Markt im #Wedding nicht verlassen will #24hPolizei

— PolizeiBerlinEinsatz (@PolizeiBerlin_E) June 7, 2014

Ja, ich gebe zu, es ist ein bisserl albern anmutender Tweet, den ich für die Einleitung gewählt habe. Was mitnichten Aktion oder Einsätze der Berliner Polizei verhohnepipeln soll, die alle 30 Sekunden zwitschert, was sie grade so macht.

Es gibt nämlich durchaus weniger banale zwischen auch manchmal humorvoll formulierten Tweets, die man in diesen 24 h zu lesen bekommt.

Und genau das ist vielleicht einmal das Lesenswerte daran: Die Bandbreite der Einsätze zwischen harmlos, banal und quer durch alle Bereiche bis hin zu tragischen und traurigen. Und ein Mosaik an Einsätzen, das nicht nur steten Einsatz, sondern auch alltägliche Bedeutung des Einsatzes spiegelt, der für viele so selbstverständlich geworden ist, dass er (beinahe) nur noch Schlagzeilen wert ist, wenn es um Skandalisierung von Polizei, Polizeiarbeit und Fehler von Polizeibeamten oder -einsätzen geht. Eine Tendenz, die (auch) dazu beiträgt, wie die Arbeit gering geschätzt, Ordnungshüter überwiegend negativ wahrgenommen zu werden scheinen und bei der Arbeit zur ganz alltäglichen Sicherheit hemmungslos als Abzocker bezeichnet werden – ohne dass ein solches Zerrbild noch Korrektur oder kritische Diskussion erfährt. Nicht jedenfalls, bis Bürger auf Hilfe der Polizei angewiesen und froh über deren Einsatz an Ort und Stelle sind. Nicht nur, wenn es um die Wurst geht

Es geht um die Wurst ...

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