Wenn der Ruhestandsbeamte der Charité mit einem eigenen Institut Konkurrenz macht….

von Liz Collet

….dann kann man daraus mal eine unzulässige Nebentätigkeit des Ruhestandsbeamten stricken, der partout nicht einfach nur stricken oder Altersbeschäftigungen wie die von Altkanzlern und anderen Rosenzüchtern bestrickend finden mag. Und versuchen, ihm diese Tätigkeit in und mit einem eigens gegründetem neuen Institut als unzulässige Nebentätigkeit zu verbieten.

Das jedenfalls ist die Strategie, mit der die Charité sich gegen Konkurrenz zu wehren versucht, die frisch im Ruhestand und wenig altersmüde weiterhin aktiv ist . Und das ist, was im Wege der Sprungrevision beim Bundesverwaltungsgericht und seinen Richtern zu Stirnrunzeln führt. Und diese vielleicht auf ganz eigene scheckige und spitzbübische Ideen bringen könnte. Bei der Vorbereitung der Akten für die anstehende mündliche Verhandlung im Streit zwischen der Charité Universitätsmedizin in Berlin und ihrem ehemals beamteten Hochschulprofessor für Medizin (Pathologie) und Chefarzt am Universitätsklinikum zu klären ist. Dieser hat nämlich seit seinem Eintritt in den Ruhestand nicht etwa Skalpell gegen blosses Rosenzüchten oder andere Tätigkeiten getauscht, die man vielleicht von Ruhestandsbeamten und -Chefärzten erwartet. Sondern übt seine ärztliche Tätigkeit in einem eigens gegründeten Institut für Pathodiagnostik aus ...

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