Neue Widerrufsbelehrung 2014: Dynamische Widerrufsbelehrung ist nicht praxistauglich

Die ab dem 13.06.2014 nach neuem Verbraucherrecht einzusetzende Widerrufsbelehrung bereitet vielen Händlern Bauchschmerzen. So sieht das gesetzliche Muster gleich an zwei Stellen eine „Dynamik“ der Widerrufsbelehrung vor – die in der Praxis nicht umsetzbar ist.

Rechtstexte der IT-Recht Kanzlei - schon ab 9,99 Euro / Monat

Weit über 10.000 Internet-Präsenzen nutzen bereits die Rechtstexte der IT-Recht Kanzlei. Machen Sie Ihre Präsenz jetzt fit für die EU-Verbraucherrechterichtlinie und vertrauen auch Sie auf dem Schutz der führenden Kanzlei in Sachen dauerhafter Online-Händler-Betreuung.

Informieren Sie sich!Einleitung:

„Schlicht nicht zu Ende gedacht“ - dieses Fazit beschreibt sehr gut, was der europäische Gesetzgeber in Sachen „Widerrufsbelehrung 2014“ fabriziert hat.

Das neue gesetzliche Muster der Widerrufsbelehrung, welches der deutsche Gesetzgeber wegen des Vollharmonisierungsansatzes 1:1 aus dem europäischen Recht umzusetzen hatte, macht - auf den ersten Blick - den Einsatz einer statischen Widerrufsbelehrung für den Händler unmöglich.

Erstes dynamisches Element: Fristbeginn

Konnten sich Händler bislang einer statischen Widerrufsbelehrung zur ausreichenden Erfüllung ihrer gesetzlichen Informationspflichten bedienen, scheint ihnen diese Möglichkeit ab dem 13.06.2014 abgeschnitten. So sieht das neue gesetzliche Muster für die Widerrufsbelehrung vor, dass bereits in Bezug auf den Fristbeginn ein bestimmter „Textbaustein“ Verwendung finden muss – abhängig von der konkreten Liefersituation ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK