Kündigungsschutz während der Schwangerschaft – 3-Wochen-Frist muss trotzdem beachtet werden

von Stephan Felsmann

Das Bundesarbeitsgericht hat am 19.02.2009 – 2 AZR 286/07 entscheiden, dass eine Arbeitnehmerin die während ihrer Schwangerschaft gekündigt wird in jedem Fall die dreiwöchige Frist nach § 4 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) einhalten muss, wenn Sie sich gegen dei Kündigung wehren will. Das gilt sogar in dem Fall, dass der Arbeitgeber erklärt er würde die Kündigung zurück nehmen, bzw. keine Rechte mehr aus ihr ableiten.

Nach § 9 Mutterschutzgesetz ist die Kündigung einer schwangeren Frau unzulässig.

In § 9 Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist geregelt:

(1) Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird; das Überschreiten dieser Frist ist unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird ...

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