Die gründungsprivilegierte GmbH

von Jakob Molzbichler

Auf Grund des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (BGBl I 2014/13) müssen alle seit dem 1.3.2014 neu gegründeten GmbH wieder ein Mindeststammkapital von EUR 35.000,– aufweisen, wobei darauf zumindest EUR 17.500,– von den Gesellschaftern einzuzahlen sind. Neu eingeführt wurde jedoch die sogenannte Gründungsprivilegierung. Wird sie in Anspruch genommen hat dies zur Folge, dass zunächst lediglich mindestens EUR 5.000,– (statt EUR 17.500,–) bar eingezahlt werden müssen. Während aufrechter Gründungsprivilegierung kann die Gesellschaft die Differenz zwischen (normaler) Stammeinlage und gründungsprivilegierter Stammeinlage nicht einfordern. Die Inanspruchnahme muss bei Gründung der GmbH – nicht durch nachträgliche Satzungsänderung – im Gesellschaftsvertrag vorgesehen werden. Sacheinlagen sind bei Inanspruchnahme der Gründungsprivilegierung ausgeschlossen.

Muss bei einer gründungsprivilegierten GmbH ein Zusatz zum Firmenwortlaut geführt werden?
Nein ...

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