Beweisfragen beim Unfallschaden

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat mit Urteil vom 15. Oktober 2013 (Az.: 9 U 53/13) entschieden, dass ein Geschädigter grundsätzlich beweisen muss, dass ein von ihm behaupteter Schaden Folge jenes Unfalls ist, für den er Schadenersatzansprüche geltend macht.

Beim Linksabbiegen mit seinem Personenkraftwagen war der Beklagte von der linken Fahrspur zu weit nach rechts auf die von dem Kläger befahrene Spur geraten und dadurch gegen die vordere linke Seite von dessen Fahrzeug gestoßen und schrammte anschließend an dieser entlang.

Unstreitig war unter den Unfallbeteiligten, dass der Beklagte den Unfall verursacht hatte. Dieses wurde von den hinzugerufenen Polizeibeamten als auch von zwei Unfallzeugen bestätigt. Hinweise für einen möglicherweise fingierten Unfall gab es ebenfalls nicht.

Dennoch weigerte sich der Kfz-Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers, die von dem Kläger geforderten Reparaturkosten in Höhe von ca. 8.800,- Euro zu übernehmen und begründete es damit, dass die geltend gemachten Schäden seiner Meinung nach nicht durch das Unfallgeschehen entstanden sein konnten.

Als dieses gutachterlich bestätigt worden war, wiesen auch die Richter des Hammer Oberlandesgericht die Schadenersatzklage des Geschädigten als unbegründet zurück und bestätigten damit eine gleichlautende Entscheidung der Vorinstanz ...

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