“Bei Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand” {auch konfessionslose Kläger}

von Liz Collet

Für den folgenden Fall ist es besonders süffisant

- (ich beichte das am besten gleich und ohne zögerliche Hemmung) – ,

diesen Satz als Header zu verwenden.

Schon weil es gemeinerweise dennoch nicht die mindeste Chance gibt, aus diesem Satz eine Befangenheit eines Gerichts in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen kirchlichen Arbeitgebern und konfessionslosen Mitarbeitern und Stellenbewerbern herleiten zu können. Lassen Sie sich DIE Ironie mal durch den Sinn gehen.

Doch zum Fall.

Ein kirchlicher Arbeitgeber hat die Besetzung einer Referentenstelle von der Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche abhängig gemacht. Und wurde zur Zahlung einer Entschädigung an eine nicht berücksichtigte konfessionslose Bewerberin von dieser in Anspruch genommen. Erfolgreich beim Arbeitsgericht, aber es gibt ja bekanntlich noch das jüngste Gericht. Pardon: Eine jüngste Entscheidung des Berufungsgerichts. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat nach nun veröffentlichter Entscheidung vom 28.05.2014 das Urteil des Arbeitsgerichts Berlin aufgehoben und den Entschädigungsanspruch verneint:

Der Beklagte – ein Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) – schrieb eine Stelle für einen Referenten/eine Referentin aus, um einen unabhängigen Bericht zur Umsetzung der Antirassismuskonvention der Vereinten Nationen durch Deutschland erstellen zu lassen ...

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