Bewirtungskosten von der Steuer absetzen – wann das Finanzamt die Zeche zahlt

Wenn Sie zur Kundenpflege oder zum Ausbau von Geschäftsbeziehungen aus betrieblichen Gründen zum Geschäftsessen einladen, können Sie die Bewirtungskosten nach § 4 Abs. 5 Nr. 2 Satz 1 EStG von der Steuer absetzen. Allerdings sind nur 70 Prozent der Kosten abzugsfähig. Damit das Finanzamt die Bewirtungskosten steuerlich anerkennt, sind ein paar Regeln zu beachten.

Belege für Bewirtungskosten gesondert ablegen

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Belege für die Bewirtungskosten sollten Sie für das Finanzamt unter keinen Umständen unter Werbungskosten ablegen und einreichen. Sonst erkennt der Sachbearbeiter die abzugsfähigen Aufwendungen für Geschäftsessen nicht an. Eine Verbuchung auf einem Sonderkonto ausschließlich für Bewirtungskosten ist daher ein unbedingtes Muss. Tipps für die entsprechende Software erhalten Sie hier (http://www.lexware.de/buchhaltung-und-steuern/bewirtungskosten-zehn-steuertipps-fuer-geschaeftsessen-und-betriebsfest).Im Restaurant auf maschineller Quittung bestehen

Handschriftliche Quittungen werden in der Regel von den Finanzbehörden nicht anerkannt, verlangen Sie daher im Lokal des Geschäftsessens eine maschinell erstellte Rechnung. Sollte das Lokal Ihrer Wahl über derartige Mittel nicht verfügen, bitten Sie den Wirt um seine Unterschrift auf der Quittung und eine schriftliche Erklärung. Zudem ist jeder einzelne Posten, den Ihre Geschäftspartner oder potentiellen Kunden verzehrt haben, fein säuberlich aufzulisten ...

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