Zweitmeinung entscheidet über Erfolg

Nicht nur bei einer schwierigen oder größeren ärztlichen Behandlung ist es sinnvoll, eine Zweitmeinung einzuholen. Auch bei anwaltlichen Beratungen ist die Zweitmeinung zu empfehlen, vor allem dann, wenn es um weitreichende Entscheidungen und hohen Schadensersatz geht. Das wird deutlich im Fall von Jonas W., bei dem es um eine Schadensersatzforderung in Millionenhöhe ging.

Rechtsanwältin Melanie Kamper

Jonas wurde im Alter von 6 Jahren Opfer eines schweren Verkehrsunfalls. Er erlitt u. a. ein schweres Schädelhirntrauma und leidet bis heute unter bleibenden Schäden. Den Alltag bewältigt er nur unter Mühen, emotional ist er extrem labil und psychisch stark angeschlagen.
Ein Gutachter hat bestätigt, dass die Beschwerden einzig und allein auf den Unfall zurückzuführen sind, und es besteht keine Aussicht auf Verbesserung, ganz im Gegenteil: Weitere Komplikationen und eine drastische Verschlechterung des Gesamtzustandes sind durchaus möglich.

Auf den ersten Blick ist Jonas kaum etwas anzusehen, was möglicherweise auch der Grund dafür war, dass der vorbefasste Anwalt die Situation völlig falsch einschätze. Er hat das Ausmaß der Beschwerden sowie die langfristigen Auswirkungen des Unfalls auf Jonas’ Leben auch nicht annähernd erkannt. Nachdem die Versicherung in der Vergangenheit insgesamt ca. 140.000€ gezahlt hatte, empfahl der Anwalt der Familie, die Sache abzuschließen, wenn die Versicherung noch 5.000€ zahlt. Diesen Betrag hielt er für ausreichend. Doch die Mutter wurde skeptisch und bat uns um unsere Expertenmeinung ...

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