Wirtschaftsstrafrecht: Ex-Siemens-Vorstand vom Vorwurf der Untreue freigesprochen

Der ehemalige Siemens-Vorstand Uriel Sharef wurde im Wirtschaftsstrafrechtsprozess um den mutmaßlichen Schmiergeldskandal bei Siemens vom Vorwurf der Untreue (§ 266 StGB) freigesprochen. Damit hatte die Strafverteidigung Erfolg. Bereits zum Anfang des Strafprozesses kritisierte die Verteidigung rechtsstaatliche Defizite im Ermittlungsverfahren.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Plädoyer eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ausgesetzt zur Bewährung gefordert. Der Angeklagte sollte in Argentinien ein Bestechungssystem gedeckt haben, so lautete zumindest die Anklage der Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen der Staatsanwaltschaft. 9,5 Millionen US-Dollar Schmiergeld standen dabei im Raum ...

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