Rente mit 63 macht Probleme bei der Altersteilzeit

von Christian Rolfs

Im Zuge der Absenkung der Altersgrenze für besonders langjährig Versicherte auf 63 Jahre zum 1.7.2014 (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) stellt sich für Arbeitnehmer in Altersteilzeit ein besonderes Problem: Viele Tarifverträge sehen vor, dass das Altersteilzeitverhältnis (Freistellungsphase) automatisch endet, wenn der Arbeitnehmer abschlagsfrei Rente beanspruchen kann. Die bisherigen Verträge waren aber mit der Altersgrenze 65 kalkuliert, jetzt kann die Rente schon 2 Jahre früher beansprucht werden. Dadurch tritt im Altersteilzeitverhältnis ein sog. "Störfall" ein: Dem Arbeitnehmer wird die (niedrigere) Rente aufgedrängt, obwohl er nach dem Altersteilzeitvertrag noch zwei Jahre das höhere Arbeitsentgelt nebst Aufstockungsbeträgen zu beanspruchen hätte.

Der Gesetzgeber hat das Problem zwar (mit Nachhilfe der Gewerkschaften) gesehen, aber nur halbherzig gelöst ...

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