Kommentar: Sinkenden fossile Energiequellen lassen sich nicht mit Geld vermehren

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!


Heute hat in London die Internationale Energie Agentur (IEA) ihren Energieinvestitionsbericht für die nächsten 20 Jahre vorgestellt.


Dabei zeigt sich, dass die Ignoranz der (IEA) in Paris zum Peak Oil immer wildere Blüten treibt - Die Forderungen und Analysen der IEA sind an Widersprüchlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Nun fordert die IEA, dass in den nächsten 20 Jahren über 48 Billionen US Dollar in den Energiesektor investiert werden müssen, um die Energiesicherheit aufrecht zu erhalten. Davon alleine die Hälfte in neue Erdöl- und Erdgasfelder, neue Kohleminen und Urangruben.


Gleichzeitig steuert die Welt aber sogar mit dem bisherigen viel niedrigeren Investitionstempo von 1,6 Billionen US-Dollar im Jahr 2013 im fossilen Energiesektor auf eine Erderwärmung von 4 °C zu. Dass mit neuen Erschließungen von fossilen Energiequellen aber die Erderwärmung nicht gestoppt werden kann, liegt auf der Hand.


Die nach Denkweise der IEA fehlenden Investitionen in neue fossil/atomare Energiefelder haben aber auch damit zu tun, dass längst die großen Felder in der Welt gefunden und erschlossen sind, neue große Funde aber nicht in Sicht sind (siehe dazu die Berichte der Energy Watch Group). Dass die Investitionen in neue Energiefelder seit Jahren rückläufig sind, liegt schlicht daran, dass es gar keine neuen Funde in der von der IEA geforderten Größenordnung gibt ...

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