Hirntod: Sichere Diagnosen? {Und ein Komiker mit viel Spass an der Organspende: Ralf Schmitz}

von Liz Collet

Anlässlich des Tages der Organspende wird

viral die bekannte Parole der “Sicherheit der Hirntoddiagnostik” erneut verbreitet. Gebetsmühlenartig fallen dabei gern die Sätze, keine Diagnose sei so sicher, wie die Hirntoddiagnostik und zudem sei der potentielle Organspender dabei sicherer als je sonst geschützt, dass nicht mehr alles medizinisch Mögliche für ihn getan werde, schliesslich könnten ja nur Organe transplantiert werden, wenn er weiterhin intensivmedizinisch versorgt werde.

Es sollte bereits an dieser Stelle auffallen, was Sätze wie diese in Wahrheit sagen: Der Mensch wird bereits für fremdnützige Zwecke (die von mehreren möglichen Organempfängern auf der Warteliste) instrumentalisiert und zum Objekt, zur erhaltenswerten Ressource umgewidmet.

Ab welchem Zeitpunkt geschieht dies? Wann wird der sterbende Mensch nicht mehr als Patient gesehen, sondern wandelt sich in Augen und Behandlung durch Personal einer Klinik zum Organspender, der nicht mehr allein und ausschliesslich in seinem eigenen Lebenserhaltungsinteresse und -recht, sondern im Interesse mindestens auch, wenn nicht sogar nur noch anderer gesehen, wahrgenommen und in seiner Eignung für eine Organentnahme versorgt wird?

Welche Haltung Personal und Ärzte einnehmen, wie sie reagieren, wenn Angehörige eines (angeblich oder tatsächlich oder erst möglicherweise) hirntoten Patienten keine Zustimmung zur Organentnahme für diesen erteilen oder sie widerrufen, schildern Angehörige und verschiedene Videobeiträge in den nachfolgenden Links zu solchen Erfahrungen.

Bemerkenswerte Beispiele auch für die Frage, WANN Angehörige eines Patienten um die Zustimmung zur Organspende an seiner Stelle gebeten wurden und werden und was ihnen dazu auch mitgeteilt wurde. Über (angeblich oder vermeintlich) bereits feststehenden Hirntod. Bevor und nachdem dessen Diagnose bereits erfolgt sei. Welche Überlebenschancen damit für den Angehörigen nicht mehr bestünden ...

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Hirntod-Fehldiagnosen: Ein weiterer Fall aus Deutschland

Hirntod-Fehldiagnosen gibt es weltweit-auch in Deutschland, obwohl sie hartnäckig ignoriert werden. Hier berichtet eine Intensivschwester aus eigener Erfahrung. Die Liste der Beispiele für Hirntod-Fehldiagnosen wird immer länger ! Herbert Knapp https://www.youtube.com/watch?v=IMYzQzBXvQg Irek https://www.youtube.com/watch?v=_Vksy1_I_XAhttps://www.youtube.com/watch?v=_Vksy1_I_XA Wioletta https://www.youtube.com/watch?v=C8geRhFdixs Agnieszka Terlecka https://www.youtube.com/watch?v=gv32DUBPLpE


30% Falsche Hirntod-Diagnosen

In dieser ARD-Reportage von Silvia Matthies wird berichtet, dass Informationen über zweifelhafte Hirntoddiagnosen nicht selten zurückgehalten worden seien. Zu Beginn wird über die junge Carina Melchior aus Dänemark berichtet. Sie erlitt einen schweren Autounfall und laut Ärzte konnte ihr angeblich nicht mehr geholfen werden. Die Familie des Mädchens wurde gefragt, ob sie bereit wäre ihre Organe zu spenden. Weil die Angehörigen einer Organspende zustimmen, wird Carina am Leben erhalten -- und beginnt wieder selbstständig zu atmen. Sie sehen weiters ein Interview mit dem Neurologen Dr. Hermann Deutschmann, der in einer Untersuchung feststellte, dass 30% der Hirntod-Diagnosen falsch waren. Er berichtet außerdem über einen Fall eines Kindes, bei dem in seiner Gegenwart, der Arzt das Kind für „tot" erklärte, obwohl dies NICHT der Fall war... Weitere Berichte zu Fehl-Diagnosen können Sie auch unter: www.organosprotection.com bzw. www.organosprotection.com/Organwelten.html nachlesen.


Eine Hirntod - Fehldiagnose aus Deutschland

Hirntod-Fehldiagnosen gibt es, auch in Deutschland. Eine Tatsache, die von offizieller Seite konsequent bestritten wird.


Konfusion am Sterbebett - Wann ist die Frage nach Organen zulässig ?

Fehleinschätzungen bei der Hirntoddiagnose gibt es immer wieder. Besonders peinlich ist es, wenn die Ärzte bereits konkret nach Organen gefragt haben, und der vermeintlich Hirntote wieder anfängt zu selbständig atmen.



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