Hausverwaltung muss Vertretung nicht ausdrücklich nachweisen

von Gregor Zillich

BGH, Urteil vom 02.04.2014, VIII ZR 231/13; Landgericht Berlin, Urteil vom 26.06.2013, 65 S 512/12; Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Urteil vom 10.10.2012, 2 C 145/12.

Bei einem Mieterhöhungsverlangen reicht es, wenn sich die Vertretung der Hausverwaltung aus den Umständen ergibt (ausdrücklich nicht notwendig).

Der Bundesgerichtshof hat in einem Fall, der häufig vorkommt, nun endlich Klarheit geschaffen. Eine Hausverwaltung muss nicht für jedes Mieterhöhungsschreiben ausdrücklich die Vertretung des konkreten Vermieters und Eigentümers darlegen. Es reicht aus, wenn sich aus den Umständen ergibt, dass nicht die Hausverwaltung selbst die Miete erhöht verlangt, sondern im Namen des Eigentümers. Der BGH hat klargestellt, dass es grundsätzlich für die Offenlegung der Vertretungsmacht ausreicht, wenn sie sich aus den Umständen des Schreibens ergibt ...

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