Erschöpfungsgrundsatz gilt bei Keyselling nicht

Der isolierte Verkauf von Produktschlüsseln für Computerspiele ist urheberrechtsverletzend. Das hat das Landgericht (LG) Berlin in einem Urteil vom 11. März 2014 entschieden (16 O 73/13).

Das Gericht hatte über die negative Feststellungsklage eines Onlinehändlers für Computerspiele-Keys gegen einen Spielepublisher zu entscheiden. Der Kläger war Betreiber eines Onlineshops über den User kostenpflichtig Keys für das vom Beklagten vertriebene PC-Spiel erwerben und sodann auf Internetseiten, die das Spiel online zugänglich machten, einlösen konnten. Der Kauf der CD war für den User dann nicht mehr notwendig. Nachdem der Kläger vom Beklagten zunächst abgemahnt wurde, den isolierten Weiterverkauf der Keys zu unterlassen, begehrte er die gerichtliche Feststellung, dass der Verkauf von Produktschlüsseln für Computerspiele (sog. Keyselling) nicht das urheberrechtliche Vervielfältigungsrecht des Rechteinhabers verletze und damit zulässig sei ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK