Der Ton macht die Musik – auch bei der Grundstücksbenutzung

von Marc Stefan Göge

Sie kennen das Problem: Jeder möchte Strom und Gas zu jeder Zeit verfügbar haben; und das möglichst kostengünstig. Sobald es aber daran geht, einem Nachbarn oder gar einer Person, die man nicht einmal kennt, durch Bereitstellen eigenen Eigentums die gleichen Möglichkeiten zu eröffnen, fehlen jegliche Bereitschaft und jegliches Verständnis.

Um den Netzbetreibern die Arbeit an dieser Stelle etwas zu erleichtern, wurde bereits zu Zeiten der AVB das unentgeltliche Grundstücksbenutzungsrecht geschaffen, das sich heute in § 12 NAV/NDAV wiederfindet. Das grobe Konstrukt ist auf den ersten Blick denkbar einfach: Jeder, dessen Grundstück über einen Anschluss an das Strom-/Gasnetz verfügt, ist seinerseits verpflichtet, Versorgungsanlagen auf seinem Grundstück zu dulden, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Gleiches gilt für Grundstücke, die mit dem angeschlossenen Grundstück in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.

Der Teufel steckt aber wie so oft im Detail ...

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