Bindungswirkung eines gegenseitigen Testaments

Sehr häufig setzen sich Ehepartner gegenseitig als Alleinerben ein und als Schlusserben, also als Erben des Letztversterbenden, dann erst Kinder oder andere Verwandte. Zu Lebzeiten der Ehepartner kann eine solche letztwillige Verfügung einseitig gegenüber dem Ehepartner durch notarielle Erklärung widerrufen werden, §§ 2271, 2296 BGB. Das ist allerdings nicht mehr möglich, wenn einer der beiden gestorben ist. Was tun, wenn man es sich anders überlegt hat und über sein Vermögen testamentarisch anders verfügen möchte, als in dem gemeinsamen Testament erfolgt? Dann hilft nur noch die Erbausschlagung. Auch bei einer gegenseitigen Alleinerbeinsetzung kann der überlebende Partner natürlich innerhalb der 6wöchigen Frist die Erbschaft ausschlagen. Mit der Folge, dass er nichts erbt, aber wieder frei über sein Vermögen verfügen kann. Nach dem verstorbenen Partner tritt dann gesetzliche Erbfolge ein ...Zum vollständigen Artikel


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