Kindergeldzahlung: Ausländische Mutter und deutsches Kind

Für die Gewährung von Kindergeld bei einer ausländischen Mutter eines deutschen Kindes kommt es auf den Zeitpunkt der Wirkung der Aufenthaltserlaubnis und nicht deren Erteilung an.

Mit dieser Begründung hat das Finanzgericht Köln in dem hier vorliegenden Fall einer aus Nigeria stammenden Klägerin, der von der Familienkasse erst ab dem Monat der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis Kindergeld gewährt worden war, bereits ab dem Monat der Geburt das Kindergeld zugesprochen.

Nicht freizügigkeitsberechtigte Ausländer, die einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben erhalten gemäß der §§ 62 Abs. 1 Nr. 1, 62 Abs. 2 Nr. 2, 63 EStG für Kinder Kindergeld, wenn Sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt.

Nicht freizügigkeitsberechtigte Mütter/Väter erhalten ein solche Erlaubnis zur Ausübung der Personensorge über ihr minderjähriges deutsches Kind nach § 28 Abs. 1 Nr. 3 AufenthG.

Ein Kind erwirbt nach den §§ 1, 3 Abs. 1 Nr. 1, 4 Abs. 1 StAG mit der Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil diese besitzt.

Die Klägerin war mit einem Touristenvisum aus Nigeria in die Bundesrepublik Deutschland eingereist ...

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