Niedrigere Promillegrenze für Radfahrer?

von Bernd von Heintschel-Heinegg

Während die Führer eines Kraftfahrzeugs ab einem Grenzwert von 1,1 Promille als "absolut fahruntüchtig" (der Beweis des Gegenteils ist ausgeschlossen) gelten, kommen Radfahrer wegen der durch die Rechtsprechung wesentlich höher festgelegten absoluten 1,6 Promille-Grenze bei geringerer Alkoholisierung mit dem StGB nur dann in Konflikt, wenn sie durch unsichere Fahrweise auffallen oder einen Unfall bauen. Einen Ordnungswidrigkeitentatbestand wie bei Autofahrern 0,5-Promille nach § 24a StVG gibt es für Radfahrer nicht.

Es liegt auf der Hand: von angetrunkenen Radfahrern geht ein erhöhtes Unfallrisiko aus. In vielen deutschen Städten nehmen in der Unfallstatistikdie von alkoholisierten Radfahrern selbstverschuldeten Unfälle einen der vorderen Plätze ein ...

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