Angeblich Beweise für Schmiergeldzahlungen bei WM-Vergabe an Katar: Ehemaliger US-Staatsanwalt ermittelt

von Rainer Pohlen

Massive Korruptionsvorwürfe gegen hohe FIFA-Funktionäre gibt es seit Jahren. FIFA-Präsident Blatter und seit einiger Zeit auch UEFA-Präsident Michél Platini gelten vielen als skrupellose Apparatschiks, die überall die Hand aufhalten, wo es etwas zu verdienen gibt. Aber Gerüchte allein reichten bislang nicht aus, dem Machtapparat der Fußballbonzen etwas Durchschlagendes entgegenzusetzen.

Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2022 an den Wüstenstaat Katar im Dezember 2010 ist von vielen Berichterstattern als grotesk empfunden worden, das Wort von der gekauften WM machte schnell die Runde. Katar gehört nicht gerade zu den Mutterländern des Fußballs, und die klimatischen Bedingungen dort sind insbesondere im Sommer mit Temperaturen von weit über 40 Grad nicht gerade fußballfreundlich. Schon Jahre vor dem geplanten Start der WM ist die Zahl von Skandalen und Unerträglichkeiten kaum noch überschaubar, man denke etwa an die unsäglichen Arbeitsbedingungen von zigtausenden “Gastarbeitern”, die unter sklavenartigen Umständen am Bau der Sportstätten mitwirken und dabei ihr Leben riskieren. Von dutzenden Toten ist bislang schon die Rede, mit hunderten ist bis zum Beginn des Spektakels zu rechnen.

Aber jetzt sieht es so aus, als könnte den hyperreichen Scheichs die WM doch noch weggenommen werden. Das liegt weniger daran, dass der Sepp Blatter die Vergabe dorthin im Hinblick auf die klimatischen Bedingungen vor kurzem als Fehler bezeichnet hat. Nein, es geht darum, dass die Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der WM-Vergabe laut n-tv nunmehr beweisbar sein sollen ...

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